Einsatzgebiete:

Windenergieanlagen schwingen, bedingt durch Betrieb und Konstruktion, in verschiedenen Modi. Hierbei überlagern sich Turmschwingungen, Rotorblattschwingungen und Vibrationen in verschiedensten Frequenzen. Zum sicheren Betrieb von Windenergieanlagen ist eine Überwachung, von zum Beispiel Turmschwingungen, nötig.

Die Überwachung kann zum Beispiel mit Beschleunigungssensoren und Auswerteeinheiten, so genannten Sensorsystemen, verwirklicht werden.

Die Holtkamp GmbH hat das hier beschriebene Sensorsystem entwickelt, welches zur Auswertung die Messsignale der Steuerung der Windenergieanlage zur Verfügung stellt. Vorteil ist hierbei die Reduzierung der Intelligenz außerhalb der Anlagensteuerung.

Damit besteht das reduzierte System aus einem Sensor und der Aufbereitung der Messwerte für die Kommunikation zu der Steuerung. Die Messwerte werden dabei nur soweit beeinflusst, dass eine ungestörte Verarbeitung der Signale in der Anlagensteuerung möglich wird.

Die Geräte bestehen aus einer Platine mit einem 3-achsigen Beschleunigungssensor, einem Mikrokontroller und der Kommunikations-Schnittstelle.

Die Stromversorgung und die Kommunikation finden über ein Kabel statt. Sensor und Elektronik werden zyklisch selbst getestet, beziehungsweise werden über Triggersignale von außen Tests initialisiert. Die Hardware ist mit einem Watchdog und einer Brown-Out Erkennung ausgerüstet.

Übersicht "Digitale Schwingungssensoren"
TAD 14.03.2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.2 MB